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<title>Kriminologisches Repository</title>
<link>http://hdl.handle.net/10900/56358</link>
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<pubDate>Thu, 23 Jul 2026 23:36:53 GMT</pubDate>
<dc:date>2026-07-23T23:36:53Z</dc:date>
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<title>Kriminologisches Repository</title>
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<title>Sitte, Anstand und die soziale Kontrolle von Mädchen : eine englische Studie</title>
<link>http://hdl.handle.net/10900/181843</link>
<description>Sitte, Anstand und die soziale Kontrolle von Mädchen : eine englische Studie
Lees, Sue
Die Autorin weist nach, daß bei Frauen, im Unterschied zu Männern, Sexualität eine Schlüsselkategorie für die ihnen zugewiesene Identität und ihre Beurteilung im Alltag sowie bei Behörden ist. Die Grundlage ihres „guten Rufes" bildet ihr vermeintliches Sexualverhalten, während der "gute Ruf" eines Mannes auf seine Arbeitsleistungen bezogen wird. Eine mögliche Promiskuität bleibt hierauf ohne Folgen. Der Prozeß zur Herausbildung einer restringierten Identität bei Frauen setzt früh ein; analysiert werden Aussagen von 15- bis 16jährigen Mädchen. Der Zweck des willkürlichen Einsatzes von abträglichen verbalen Mitteln gegenüber Mädchen ist es, sie gegenüber männlichen Sexualwünschen gefügig zu machen, ihre eigene Sexualität lange zu leugnen und ihr Ausleben nur in der legalen Form der für Männer vorteilhaften Einrichtung der Ehe zuzulassen.; The author suggests that a woman's sexuality is central to the way she is judged in everyday life as weil as by the welfare and law enforcement agencies. The women's „good reputation" is predominantly determined by their alleged sexual behaviour, whereas the men's good reputation refers to their personality, exploits and their standing in society. The process of acquiring a restricted identity starts early in the life of the girls; the author analyses experiences of 15-16 old girls. The function of the girls' verbal abuse ("slag") is to force them to submit voluntarily to the existing structures of patriarchal sex-gender relationships. The girls have first to be a passive and compliant recipient of the boys' sexual wishes, deny the own sexuality and channel it eventually into the bonds of a „legitimate" but infavorable marriage.
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<pubDate>Wed, 01 Jan 1986 00:00:00 GMT</pubDate>
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<dc:date>1986-01-01T00:00:00Z</dc:date>
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<title>[Rezension von: Conen, Marie-Luise, 1949-, Mädchen flüchten aus der Familie und von: Ausbruchsversuche von Jugendlichen]</title>
<link>http://hdl.handle.net/10900/181842</link>
<description>[Rezension von: Conen, Marie-Luise, 1949-, Mädchen flüchten aus der Familie und von: Ausbruchsversuche von Jugendlichen]
Kuhlen, Vera; Conen, Marie-Luise
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<pubDate>Wed, 01 Jan 1986 00:00:00 GMT</pubDate>
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<dc:date>1986-01-01T00:00:00Z</dc:date>
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<title>Gut und (Ge)Schlecht: zur institutionellen Verfestigung abweichenden Verhaltens bei Jungen und Mädchen</title>
<link>http://hdl.handle.net/10900/181841</link>
<description>Gut und (Ge)Schlecht: zur institutionellen Verfestigung abweichenden Verhaltens bei Jungen und Mädchen
Kersten, Joachim
Anhand eines Vergleichs deskriptiven Forschungsmaterials aus teilnehmender Beobachtung in Jungen- und Mädchenheimen wird die Zurichtung von Unterschichtsjugendlichen auf stereotype Geschlechtsrollen untersucht. Diese Zurichtung - so die These des Beitrags - verlängert das Scheitern der betreffenden Jugendlichen bei ihren Versuchen, Entwürfe von normaler Identität zu verwirklichen, da sich Identität aufgrund mangelnder oder eingeschränkter anderer sozialer und ökonomischer Möglichkeiten auf die normenkonforme Geschlechtsrolle reduziert. Traditionelle Bilder von „Männlichkeit" und „Weiblichkeit" im Kontrollhandeln der Jugendhilfe und in den Orientierungen des Personals geraten für Jungen und Mädchen zu kriminalisierenden und etikettierenden Fallen, die sie auf abweichende Karrieren festlegen.; The „making" of stereotyped patterns of gender role orientation among juvenile inmates of residential institutions is compared by means of qualitative data from participant observation in groups for boys and for girls. In their attempts to approach „normal" identities boys and girls from lower social strata experience a number of failures due to socio-economic conditions and institutional control. Gender-role conformity tends to become one of the last resources of „normality". Traditional (patriarchal) conpects of „masculinity" and „feminity" - as they are applied by youth administration policies in selection procedures and prevail in staff orientation - determine staff-inmate- and group-interaction. This may help to build up dead-endpaths into deviance and marginality during adolescence.
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<pubDate>Wed, 01 Jan 1986 00:00:00 GMT</pubDate>
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<dc:date>1986-01-01T00:00:00Z</dc:date>
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<title>Feminismus und Labeling-Approach : Ansätze gegen die Diskriminierung von Menschen</title>
<link>http://hdl.handle.net/10900/181840</link>
<description>Feminismus und Labeling-Approach : Ansätze gegen die Diskriminierung von Menschen
Dürkop, Marlis
Aus der ursprünglich geplanten Rezension eines Buches von E. M. Schur ist eine Auseinandersetzung mit dem soziologischen Potential des Labeling-Ansatzes aus feministischer Sicht geworden. Es wird deutlich, wie wenig männliche Wissenschaftler bislang feministische Theorie zur Kenntnis genommen haben. Voraussetzung für eine aufschlußreiche Analyse von Geschlechterbeziehungen wäre darüber hinaus die Entwicklung von „Geschlechtsbewußtsein", um die Lebendigkeit und Prozeßhaftigkeit der Beziehung zwischen Labeller und Gelabellten nicht länger zu unterschlagen.; Feminist theory and labeling-approach follow the same idea of abolishing discriminating of people. This article discusses the attempt of E. M. Schur to analyze the daily processes of labeling women deviant. Up to now this concept does not seem an appropriate instrument to analyse the male dominance in the daily interaction in the society formed by patriarchy and capitalism. May be, scientists need consciousness of gender in their work first.
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<pubDate>Wed, 01 Jan 1986 00:00:00 GMT</pubDate>
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<dc:date>1986-01-01T00:00:00Z</dc:date>
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