Kunstmusik im Werbefilm

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URI: http://hdl.handle.net/10900/166472
http://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-1664728
http://dx.doi.org/10.15496/publikation-107799
Dokumentart: PhDThesis
Date: 2026-02-03
Language: German
Faculty: 5 Philosophische Fakultät
Department: Medienwissenschaft
Advisor: Marschall, Susanne (Prof. Dr.)
Day of Oral Examination: 2023-11-17
DDC Classifikation: 780 - Music
791 - Public performances
Keywords: Werbefilm , Werbespot , Werbung , Kunstmusik , Klassische Musik , Musik , Film , Musikwissenschaft , Medienwissenschaft , Filmwissenschaft , Kunst , Ästhetik , Semiotik , Semantik , Video , Sound , Filmanalyse , Musikalische Analyse , Jingle , Marketing , Öffentlichkeitsarbeit , Vermarktung , Bewegtes Bild , Kino , Marke , Kommunikation , Kommunikationswissenschaft
ISBN: 978-3-98945-023-3
License: https://creativecommons.org/licenses/by-nd/4.0/legalcode.de
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Inhaltszusammenfassung:

Tschaikowskys Musik im Baileys-Werbespot, Händels Komposition im Coca-Cola-Clip und Strauss‘ Tondichtung im Einsatz für Nivea-Produkte: Nicht nur nimmt die vorliegende Studie diese Doppelphänomene genau unter die Lupe, auch zeigt sie, dass die Verwendung von Kunst- bzw. klassischer Musik im Werbefilm voll etabliert ist. Was durchweg auffällt: Kunstmusik wurde und wird vor allem zeichenhaft genutzt, das heißt, mit der Musik mitschwingende Konnotationen werden bewusst in den Werbefilm überführt, dort perpetuiert und im Sinne der Werbebotschaft neu verarbeitet bzw. kontextualisiert. Damit sind kunstmusikführende Werbefilme aus der Perspektive der Musikwissenschaft einerseits Teil der zu vervollständigenden Rezeptionsgeschichte klassischer Musik. Aus medien-, film- und kunstwissenschaftlicher Sicht sind visuelle und narrative Verarbeitungsweisen innermusikalischer Konnotationsgehalte andererseits von hohem analytischen, ästhetischen und schöpferischen Erkenntniswert. Die vorliegende Monografie versteht sich als dezidiert transdisziplinärer Beitrag sowie praktische Impulsgeberin für Musik-, Film- und Medienschaffende. Sie ist zeitgleich Dissertationsschrift (summa cum laude) und wurde mit dem Promotionspreis der Eberhard Karls Universität Tübingen ausgezeichnet.

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