Schadenswiedergutmachung - ein Fall für zwei?

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Zitierfähiger Link (URI): http://hdl.handle.net/10900/181831
http://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-1818310
http://dx.doi.org/10.15496/publikation-123153
Dokumentart: Wissenschaftlicher Artikel
Erscheinungsdatum: 1986
Sprache: Deutsch
Fakultät: Kriminologisches Repository
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Inhaltszusammenfassung:

Kriminalpolitische Positionen, die das Opfer in den Mittelpunkt des Interesses stellen, stehen z. Z. hoch im Kurs. Dabei reicht die Palette von repressiven Law-and-Order-Standpunkten bis zu progressiven Alternativen gesellschaftlicher Konfliktverarbeitung. Das Konzept der Schadenswiedergutmachung bildet einen pragmatischen Ansatz, Opferpositionen stärker als bisher zu berücksichtigen. Die Schwierigkeiten und Widersprüche, die in diesem Konzept liegen, werden jedoch häufig vernachlässigt, so daß reale Möglichkeiten und Grenzen eines Täter-Opfer-Ausgleichs verkannt werden. Die Chancen sozialer Konfliktregelung außerhalb des Strafrechts sind trotz dieser Ausgleichsprogramme eher als gering einzuschätzen.

Abstract:

Now positions in criminal policy are popular, taking the victim in the centre of interest. The discussion is influenced not only by repressive law and order arguments but also by progressive alternatives of social conflict mediation. The concept of restitution forms a pragmatical approach, to consider victim interests stronger than up to now. By neglecting the difficulties and contradictions of the concept, however the real opportunities and limits of victim offender reconciliation are mistaken. In spite of these mediation programs the chances of social conflict regulation without penal law should be estimated at a low value.

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