Optimierte BurstDR(TM) Rückenmark-Elektrostimulation bei chronischen Rückenschmerzen : Neuer Technologie-Ansatz mit zyklischer BurstDR(TM) Stimulation in Kombination mit perkutaner Plattenelektrode und Muskelstimulation

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dc.contributor.advisor Morgalla, Matthias (Prof. Dr.)
dc.contributor.author Staber, Franziska Katharina
dc.date.accessioned 2026-09-02T08:01:37Z
dc.date.available 2026-09-02T08:01:37Z
dc.date.issued 2026-09-02
dc.identifier.uri http://hdl.handle.net/10900/182910
dc.identifier.uri http://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bsz:21-dspace-1829108 de_DE
dc.identifier.uri http://dx.doi.org/10.15496/publikation-124224
dc.description.abstract Hintergrund: Chronische Rückenschmerzen stellen eine therapeutische Herausforderung dar. Ziel dieser Arbeit war es, die Machbarkeit einer Muskelstimulation über bereits implantierte Spinal-Cord-Stimulation-(SCS-)Elektroden (perkutane Platten- und Stabelektroden) zu untersuchen und den therapeutischen Nutzen einer Kombination aus BurstDR™-SCS und Muskelstimulation zu evaluieren. Methoden: In einer Pilotstudie mit 17 Patienten wurde untersucht, ob durch niedrigfrequente SCS (2-8 Hz) eine Muskelaktivierung erzielt werden kann. Die Muskelantwort wurde klinisch sowie mittels Oberflächen-Elektromyographie und Sonographie untersucht. In einer prospektiven, multizentrischen, randomisierten, einfach verblindeten Crossover-Studie wurden anschließend bei 58 Patienten mit chronischen Rückenschmerzen BurstDR™-SCS (B), Muskelstimulation (M) und die Kombination beider Verfahren (BM) verglichen. Primär wurde die Schmerzintensität anhand der Numerischen Rating-Skala erfasst; zusätzlich wurden Schmerzbeeinträchtigung und Schmerzverarbeitung mittels Pain Disability Index, Pain Catastrophizing Scale und Brief Pain Inventory untersucht. Ergebnisse: Bei allen Patienten der Pilotstudie konnte durch niedrigfrequente Stimulation eine Muskelaktivierung erzeugt werden. Bevorzugte Stimulationsparameter (Stimulationsfrequenz, Elektrodenkontakte) zeigten interindividuelle Unterschiede. EMG und Sonographie bestätigten die Muskelantworten und die Aktivierung tieferer Muskelgruppen. Bei Patienten mit Plattenelektroden führte die Kombinationstherapie BM zu einer signifikant stärkeren Schmerzlinderung als B (p=0,014) und M (p=0,035). Zudem verbesserten sich PDI, PCS und BPI unter BM bei Patienten mit Plattenelektrode nach 3 und 6 Monaten signifikant im Vergleich zur Baseline (jeweils p<0,01). Schlussfolgerung: Die Ergebnisse zeigen, dass eine Muskelstimulation über bestehende SCS-Elektroden möglich ist und die Kombination mit BurstDR™-SCS zu einer verbesserten Schmerzlinderung und zur Reduktion schmerzbezogener Beeinträchtigungen und Schmerzkatastrophisierung führen kann. Die Methode stellt einen vielversprechenden neuen Ansatz zur Erweiterung der SCS-Therapie bei chronischen Rückenschmerzen dar. de_DE
dc.language.iso de de_DE
dc.publisher Universität Tübingen de_DE
dc.publisher Universität Tübingen de_DE
dc.rights ubt-podno de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_ohne_pod.php?la=de de_DE
dc.rights.uri http://tobias-lib.uni-tuebingen.de/doku/lic_ohne_pod.php?la=en en
dc.subject.ddc 610 de_DE
dc.subject.other Rückenmark-Elektrostimulation de_DE
dc.subject.other SCS en
dc.subject.other SCS-Muskelstimulation de_DE
dc.subject.other chronische Rückenschmerzen de_DE
dc.subject.other perkutane Plattenelektrode de_DE
dc.subject.other BurstDRTM Stimulation de_DE
dc.title Optimierte BurstDR(TM) Rückenmark-Elektrostimulation bei chronischen Rückenschmerzen : Neuer Technologie-Ansatz mit zyklischer BurstDR(TM) Stimulation in Kombination mit perkutaner Plattenelektrode und Muskelstimulation de_DE
dc.type PhDThesis de_DE
dcterms.dateAccepted 2026-08-06
utue.publikation.fachbereich Medizin de_DE
utue.publikation.fakultaet 4 Medizinische Fakultät de_DE
utue.publikation.noppn yes de_DE

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